Am Tag des Bieres, 23. April 2026, sprudelte das Freibier wieder aus dem Bierbrunnen in München. Der Bayerische Brauerbund erinnert an diesem Tag an das Reinheitsgebot von 1516.
Der „Tag des Bayerischen Bieres“ erinnert an das Bayerische Reinheitsgebot vom 23. April 1516. Darin ist seit 510 Jahren verbrieft, das in den Bayerischen Bieren nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe sein darf.
Der Bayerische Brauerbund feiert den Jahrestag traditionell mit dem Ausschank von Freibier vor dem Brauerhaus am Oskar-von-Miller-Ring in München. Aus drei Hähnen im Bierbrunnen fließt pünktlich um 15.16 Uhr Helles, Dunkles und Weißbier.

Diesmal versorgten Brauerbund-Präsident Georg Schneider, die bayerische Ernährungsministerin Michaela Kaniber und die amtierende Bayerische Bierkönigin Anna Winkler die Gäste mit dem begehrten Freibier. Musikalisch umrahmt wurde die Feier rund um den Bierbrunnen von den Obermüller Musikanten.
Über den Bierbrunnen in München
Zum 800-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 1958 ist der Bierbrunnen vor dem Brauerhaus an die Stadt München übergeben worden. Bei der Brunnenanlage handelt es sich um eine Bronzeschale mit 700 Kilogramm Gewicht und 2,4 Meter Durchmesser, geschaffen vom Münchner Bildhauer Joachim Bertold.
Er kann mit verschiedenen Biersorten über drei mantelgekühlte Bierleitungen aus dem Keller des Hauses des Bayerischen Brauerbundes versorgt werden. In einer Stunde können 400 bis 500 Liter Bier über die drei Zapfhähne ausgeschenkt werden. Der Brunnen ist sonst als Wasserbrunnen in Betrieb.
